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Stirling Maschine
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Motorentypen und andere Rätsel

Stirlingmotoren gibt es in nahezu unendlich vielen Formen und Varianten. Um die Übersicht zu behalten, haben sich international verschiedene Klassifizierungsmerkmale eingebürgert:

Anordung der Zylinder
α-Typ Zwei Verdrängerzylinder, durch Regenerator verbunden.
β-Typ Arbeits- und Verdrängerkolben im gleichen Zylinder.
γ-Typ Getrennte Arbeits- und Verdrängerzylinder.
Verdrängerbauart
Massiver Verdränger "Blechdose", geschlossenporiges Material
Regenerativer Verdränger Metallwolle, Geflechte, offenporiges Material
Glaskugel Hohl oder massiv, thermisch inertes Material
Flüssigkolben Nur für α-Typ geeignet.
Plattenverdränger Für weite Verdrängerzylinder mit wenig Hub.
Anzahl der Zylinder
Einfachwirkend Eine Seite des Arbeitskolbens ist offen zur Atmosphäre oder zum Kurbelgehäuse
Doppeltwirkend Jeder Seite des Arbeitskolbens ist ein eigener Verdrängerzylinder zugeordnet.
Art des Abtriebs
Freikolben ("Ringbom") Der Verdrängerkolben ist nicht mit der Abtriebswelle verbunden
Rhombic Drive Symmetrische Zahnradkonstruktion zur Vermeidung von rotierenden Unwuchten.
Betriebstemperatur
Niedertempertur Heisse Seite bis ca. 120°C Erhitzertemperatur
Mitteltemperatur Heisse Seite bis ca. 300°C Erhitzertemperatur
Hochtemperatur Heisse Seite ab 600°C

Einige Beispiele:

(1) β-Maschine mit Rhombic Drive
(2) Mitteltemperatur γ-Maschine mit massivem Verdränger, drucklosem Kurbelgehäuse und ohne Regenerator

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